Wer trompetet im Willy-Brandt-Haus?

Veröffentlicht am 25.10.2019 in Unterwegs
Vor der 3 Meter großen Bronzestatue von Willy Brandt steht der Trompeter, um ihn herum im Kreis der singende Chor
Ein Ständchen für die Mitarbeiter - der Chor singt im Foyer des Willy-Brandt-Hauses

Der Trompeter des Stuttgarter Chors "Rahmenlos und frei". Der Chor ist u.a. wegen seiner Auftritte in der Leonhardskirche bekannt. Nun waren seine Mitglieder auf politischer Informationsfahrt in Berlin.

Zu dieser vom Bundespresseamt ausgerichteten viertägigen Fahrt lud ich neben dem Chor noch Engagierte aus dem kirchlichen Bereich und SPD-Mitglieder ein. Dieses Mal war die 50-köpfige Gruppe in Charlottenburg untergebracht. Die Begleiterin des Bundespresseamtes startete gleich am Morgen mit einer Stadtrundfahrt im Bus, beginnend beim Schloss Charlottenburg und dann Richtung Berlin-Mitte, mit vielen interessanten Fakten, viel Tempo und - ja, das auch - mit "Berliner Schnauze". Beim Besuch der Plenardebatte im Deutschen Bundestag hatte die Gruppe Glück und ein interessantes Thema erwischt: "Bekämpfung des Antisemitismus". Ich freue mich immer, wenn ich in Berlin bin, wenn die Gruppen dort sind, und der einstündige Austausch miteinander ist immer gut. Ich kann dann direkt antworten, das eine oder andere erklären oder gerade rücken, gerne auch mal aus dem Nähkästchen plaudern. Und ich wiederum nehme Einschätzungen und Anregungen mit. Der erste Tag war gut gefüllt - im Anschluss gab es noch eine Führung durch das Kanzleramt und beim Abendessen in der Landesvertretung einen Bericht über deren Funktion und Aufgaben.

Den größte Anteil am Bundeshaushalt hat das Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Viele Aufgabengebiete also und beim Besuch dort ging es dann von Rente bis Langzeitarbeitslosigkeit, von Brückenteilzeit bis Inklusion, von beruflicher Bildung bis zur Dialogtour von unserem Minister Hubertus Heil. Die Referentin hatte, da in Berlin Herbstferien waren, ihre beiden Kinder dabei, die ihr auch ein wenig zur Hand gehen durften. Der Großteil fand das gut - interessant auf jeden Fall, so ein Modell einmal mitzuerleben. Man muss für eine solche Fahrt schon interessiert sein und Diskussionsfreude mitbringen - denn dann gab es noch eine spannende Diskussion in der Parteizentrale der SPD, dem Willy-Brandt-Haus, und eine Führung mit Gespräch in der Dauerausstellung "Wege, Irrwege, Umwege" des Deutschen Bundestags. Diese - lohnenswerte und kostenfreie - Dauerausstellung zur historischen Entwicklung des Parlamentarischen Systems in Deutschland befindet sich im Deutschen Dom am Gendarmenmarkt.

Schräg gegenüber des Hotels, in der Wilmersdorfer Straße 149, befindet sich ein Alt-Berliner Kleinod: Die Gaststätte "Wilhelm Hoeck 1892". Teile der Gruppe erholten sich dort abends vom anstrengenden Tag - wie seinerzeit Heinrich Zille, der sich in der bis heute original erhaltenen Einrichtung sicher auch schon wohlgefühlt hat. Das kann auch an der hervorragenden Hausmannskost liegen, die dort serviert wird.
 

 

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