Vielversprechender Neuanfang bei der IHK

Veröffentlicht am 09.01.2018 in Unterwegs
Marjoke Breuning, seit 2017 neue IHK-Präsidentin, und Ute Vogt stehen vor einem Gemälde
Marjoke Breuning, seit 2017 neue IHK-Präsidentin, und Ute Vogt

Eine Frau als Präsidentin der IHK Region Stuttgart - eine mehr als erfreuliche Entwicklung in der IHK Stuttgart. Für Ute Vogt Grund genug zum Antrittsbesuch bei Marjoke Breuning und Geschäftsführer Johannes Schmalzl gleich zu Jahresbeginn. Der Austausch hat sich gelohnt.

Viele Themen, die den Handel und die Wirtschaft in der Region Stuttgart betreffen, spielen auch in der Bundespolitik, nicht zuletzt bei den gerade laufenden Sondierungen, eine große Rolle. So zum Beispiel die Gewinnung von Fachkräften, und zwar nicht nur in der Industrie, sondern auch im Handel, der leider in der öffentlichen Debatte seltener im Mittelpunkt steht. Gerade hier sind aber die Herausforderungen für Stuttgart besonders hoch. Ohne gute Betreuungsangebote, nicht nur für Kleinkinder, sondern auch für die jüngeren Schulkinder, können besonders viele Frauen im Handel ihren Beruf nicht ausüben. Die hohen Mieten in Stuttgart machen es zudem schwer, gutes Personal zu halten. Hier waren sich die Gesprächspartnerinnen sehr einig, dass es ohne funktionierenden Handel auf Dauer keine attraktive Innenstädte geben kann. Zur aktuellen Debatte um Zuwanderung gab es in Richtung Bundespolitik den wichtigen Hinweis, dass es Betrieben kaum zumutbar ist, wenn Flüchtlinge erst ausgebildet werden sollen, um dann nach der Ausbildung nicht mehr zur Verfügung zu stehen, weil sie zurückgeschickt werden. Bleiberechte sollten daher stärker die tatsächlich erfolgte Integration berücksichtigen. Bei Ute Vogt stieß diese Forderung auf offene Ohren. Ebenso wie die Herausforderungen durch die Digitalisierung im Wirtschaftsleben. Gerade die Stuttgarter IHK mit ihrem Schwerpunkt der gewerblichen Ausbildung hat hier bundesweit eine wichtige Schlüsselrolle. 

 

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