Ute Vogt zum Fall Engin Sanli:

Veröffentlicht am 16.05.2018 in Pressemitteilungen
Ein Stapel Zeitungen

"Die AfD missachtet unseren Rechtsstaat und schürt mutwillig
Hass auf rechtschaffenen Stuttgarter Anwalt." Die Stuttgarter SPD-Bundestagsabgeordnete fordert die Verantwortlichen in der Stuttgarter AfD auf, sich bei Rechtsanwalt Engin Sanli für die abwertenden Aussagen über ihn auf facebook zu entschuldigen und den diffamierenden Beitrag unverzüglich aus dem Netz zu nehmen.

Eine entsprechende Aufforderung ging bereits an den Sprecher der Stuttgarter AfD. Engin Sanli hat den Togolesen vertreten, der in Ellwangen in Abschiebehaft saß und inzwischen nach Italien abgeschoben wurde.
Mit einem verleumderischen "Steckbrief" über den Stuttgarter Rechtsanwalt Engin Sanli hat die Stuttgarter AfD bewusst eine Welle an Hass-Mails losgetreten, die sich inzwischen über die Kanzlei des Anwalts ergießt. Die AfD hat damit die Ursache gesetzt für Drohungen, die Herrn Sanli in seinem täglichen Leben und Arbeiten massiv beeinträchtigen, unter Druck setzen und gefährden.
"Herr Sanli hat nichts anderes getan, als im Rahmen geltenden deutschen Rechts seine Arbeit als Anwalt auszuüben", so Ute Vogt. "Der AfD fehlt ein Minimum an Akzeptanz rechtsstaatlicher Regeln. Es ist Besorgnis erregend, dass es heutzutage möglich ist, mit einem verleumderischen Post auf facebook einen Menschen einer regelrechten Verfolgung auszusetzen. Die Verursacher dieser Hetze müssen sofort handeln."

 

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>> Ausgabe Mai 2018 (PDF 173 KB)

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