Steht die Weißenhofsiedlung vor dem Verkauf?

Veröffentlicht am 20.12.2013 in Pressemitteilungen

Die Weißenhofsiedlung - Foto Copyright: Freunde der Weissenhofsiedlung e.V.

Anfang Dezember gab es beunruhigende Hinweise, dass der Bund erneut einen Verkauf der Weißenhofsiedlung plant.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ute Vogt hat nun die Bundesregierung um Aufklärung gebeten. In deren Antwort steht einzig der Satz, dass „derzeit keine Verhandlungen zum Verkauf" geführt werden. „Die Antwort bringt keine eindeutige Klarheit", stellt Vogt fest. Mit einem Schreiben an Dr. Jürgen Gehb, den Vorsitzenden der Bundesanstalt für Immobilienauf-gaben (BImA), will die Abgeordnete eine Präzisierung der Aussage erreichen. Klargestellt werden muss die Bedeutung von „derzeit“: Wird aktuell kein Verkauf in Erwägung gezogen oder wird es in Zukunft wieder Planungen zur Veräußerung der Weißenhofsiedlung geben. „Für mich wäre eine langanhaltende Entwarnung - möglichst für immer - die beste Variante zur Sicherung dieses Kulturdenkmals“, konstatiert Ute Vogt. Sie verweist in ihrem Schreiben auch auf eine Passage im Koalitionsvertrag: „Die mit Bundesbauten verbundene Vorbildfunktion nehmen wir wahr - insbesondere bei Baukultur“. Ute Vogt erkundigt sich zudem, ob neuerliche Überlegungen oder Pläne der BImA existieren, die Hausverwaltung an externe Dienstleister zu vergeben, was 2012 als Möglichkeit im Raum stand. „Die Verwaltung muss ebenfalls in Händen des Bundes bleiben, zum Schutze der Mieterinnen und Mieter und zum Erhalt der Denkmaleigenschaften!“ fordert Vogt.
 

 

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