Regierung will sich Laufzeitenverlängerung erkaufen

Veröffentlicht am 22.01.2010 in Pressemitteilungen

Ungeklärte Endlagerfrage kombiniert mit 60 Jahren zusätzlichem radioaktivem Müll brisante Mischung Pakt mit dem Teufel Zur geplanten Laufzeitenverlängerung von Atomkraftwerken erklärt die Bundestagsabgeordnete Ute Vogt, Mitglied im Umweltausschuss:

„Das kommt einem Pakt mit dem Teufel gleich. Milliarden an zusätzlichen Einnahmen stehen einer unberechenbaren Bedrohung durch radioaktiven Müll gegenüber. Ein Narr, wer sich darauf einlässt.“ Unter dem Deckmantel des Erreichens des Klimaschutzziels versucht die schwarz-gelbe Regierung, Bürgerinnen und Bürgern die geplanten Laufzeitenverlängerung schmackhaft zu machen. Die zu erwartenden Milliardengewinne der Stromkonzerne sollen zu 50% in den Staatshaushalt und dort in den Ausbau von regenerativen Energien fließen – die Endlagerfrage wird jedoch ausgeklammert. „Angesichts aktueller massiver Probleme im Salzbergwerk Asse sowie der nach wie vor offenen Frage einer Endlagerung schüttelt man angesichts solcher Planungen nur den Kopf“, so die Abgeordnete. Ute Vogt: „Solange nicht geklärt ist, wie und wo radioaktiver Abfall für tausende von Jahren gelagert werden kann, ist es unverantwortlich, weiteren radioaktiven Abfall sehenden Auges zu produzieren.“

 

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