In puncto hochwertiger Kinderbetreuung viel erreicht

Veröffentlicht am 24.11.2010 in Presseecho

(v.l.n.r.) Rainer Prewo, Michael Müller, Ute Vogt, Saskia Esken, Stefan Gebert, Katja Mast, Aline Englisch, Melanie Pfrommer, Daniela Lindner, Jennifer Strutz, Michael Lindner, und Renato Fontes. Foto: Henriques, Schwarzwälder-Bote

Schwarzwälder-Bote, 16.11.2010 SPD-Politiker zu Besuch bei der Börlind GmbH

Von Marieke Henriques Calw-Altburg. Lange bevor sich gesellschaftlich ein Bewusstsein für Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit etabliert hatte, gründete Kosmetikerin Annemarie Lindner im Jahr 1959 die Firma Börlind. Sie setzte mit hochwertigen Naturprodukten Akzente. Heute zählt die Unternehmensgruppe zu einem der weltweit führenden Hersteller von Naturkosmetika. Geleitet wird die Börlind GmbH seit 1985 von Michael Lindner, dem Sohn der Firmengründerin. Das Unternehmen profitiert nicht nur von den vorwiegend weiblichen Verbraucherinnen, sondern besetzt auch viele Spitzenpositionen mit Frauen. Entsprechend galt das Interesse der fünf SPD-Politiker, die den Stammsitz der Firma in Altburg besuchten, Themen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf. "Wir müssen Frauen nach der Kinderpause in der Beruf zurückholen", so Lindner in Übereinstimmung mit den Besuchern, darunter Katja Mast, Mitglied des Deutschen Bundestags, Ute Vogt, Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Stuttgart, und der Kreisvorsitzenden Saskia Esken. Viel erreicht worden sei schon in puncto qualitativ hochwertiger Kinderbetreuung, lobte der Unternehmer. Für sinnvoll erachte er aber auch die Möglichkeit eines Poststudiums, das Frauen nach der Kinderpause wieder fit mache und aufholen lasse. Dies sei ein entscheidender Vorteil gegenüber Schwellenländern wie Indien und China, fügte Lindner hinzu. Dass auch in Deutschland noch keine Ausgewogenheit erreicht sei, gaben die Politikerinnen ergänzend zu bedenken: Noch immer rangiere im Bundesdurchschnitt das Lohnniveau von weiblichen Arbeitnehmern 23 Prozent unter dem ihrer männlichen Kollegen. Eine offene Kultur bezüglich der Mitarbeiterinnen mit Kind pflege man im Hause Börlind, erläuterte Daniela Lindner, Mitglied der Geschäftsleitung und Ehefrau von Michael Lindner. "Die Frauen sagen es, wenn sie wegen ihres kranken Kindes nach Hause müssen", so Lindner, selbst Mutter von vier Kindern. Jeder springe dann mit ein. Das vieldiskutierte Thema des "Fachkräftemangels" sprach Rainer Prewo, Mitglied des Landtags für den Kreis Calw, an. Ausbildungsleiter Stefan Gebert erklärte daraufhin, dass man als Ausbilder von Industriekaufleuten, im Gegensatz zu technischen oder handwerklichen Berufen, bei Börlind bisher nicht betroffen sei. Begeistert zeigten sich die Azubis, die alle aus dem Kreis Calw stammen, von der Qualität der Ausbildung: Es werde prinzipiell sehr gründlich erklärt, man erhalte sinnvolle Aufgaben und sei voll in denn Arbeitsablauf integriert. Im Anschluss führten die Lehrlinge die Besucher durch den Betrieb, der sich seit über 50 Jahren für Umweltbewusstsein sowie soziale Verantwortung stark macht und mit wirtschaftlichem Erfolg vereinbart.

 

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