Frauen die Chance zum Wiedereinstieg in das Berufsleben ermöglichen

Veröffentlicht am 09.12.2011 in Unterwegs

Ute Vogt besucht das Frauenunternehmen Zora, v.l.n.r.: Daniela Brümleve, Ingrid Stoll, Daniela Steinhoff, Ute Vogt

Viele Frauen, oft Alleinerziehende, Migrantinnen oder Frauen ohne Schulabschluss und Ausbildung, haben enorme Probleme oder oft gar keine Chance zurück ins Berufsleben zu finden. Ihnen hilft das Frauenunternehmen ZORA, das seit über zehn Jahren in Stuttgart erfolgreich Beschäftigung, Qualifizierung und Beratung für Bezieherinnen von Arbeitslosengeld II anbietet. Durch Jobcoaching, Bewerbungstraining, Medienschulung oder soziales Kompetenztraining soll der Wiedereinstieg möglich werden. Ute Vogt traf sich zum Gespräch mit Geschäftsführerin Daniela Steinhoff, Fachbereichsleiterin für Arbeit, Bildung und Soziales, Ingrid Stoll und Daniela Brümleve, die die Kindertagesstätte MiniKiZ leitet. Das Hauptproblem - es drohen von Seiten des Bundes massive Kürzungen bei der Eingliederungshilfe im SGB II. Allein Zora rechnet mit der Streichung von 44 von 144 Plätzen. Und das, obwohl das Jobcenter selbst Zora eine hohe Qualität der Arbeit bescheinigt hat, denn im Vergleich zu anderen gelingt bei Zora der Übergang in eine Festanstellung häufiger. Eine fatale Entscheidung der schwarz-gelben Regierung, wider besseres Wissen!, ärgert sich Ute Vogt. Bewundernswert, dass die Frauen von ZORA trotzdem weiterkämpfen und viele Mitarbeiterinnen dabei Verzicht leisten, um erfolgreiche Arbeit nicht sterben zu lassen. So wie das Kinderkaufhaus ZORELLA (Hackstraße 9), das allen Eltern zum Einkaufen von Kinderkleidung, Wäsche und Spielzeug offen steht. Hier können z.B. die Frauen eine Ausbildung als Verkäuferin machen. Oder die neu eröffnete Kinderkrippe MiniKiZ - auf zwei Stockwerken ist Platz für vier Gruppen. Das beste im Sommer dürfte für die Kinder aber der neu gestaltete Spielgarten werden!

 

YouTube

Netzwerk

Netzwerk Berlin

Twitter

SocialMedia

Ute Vogt bei Twitter RSS-Feed der Webseite von Ute Vogt