Ehrenamtlich Engagierte aus Stuttgart auf politischer Bildungsreise bei Ute Vogt in Berlin

Veröffentlicht am 04.10.2010 in Unterwegs

50 Besucherinnen und Besucher aus dem ehrenamtlichen Bereich aus Stuttgart auf Einladung der lokalen Bundestagsabgeordneten zu Besuch in Berlin.

Dass Gesundheitspolitik so spannend sein kann, hätte keiner der 50 Anwesenden gedacht. Ihnen werden im Bundesgesundheitsministerium die komplexen Zusammenhänge zwischen Kassenverbänden, Ärztekammern, Krankenhäusern, Patientenrechten und dem Ministerium erläutert. Die 50 Besucher sind auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Ute Vogt auf einer viertägigen politischen Bildungsreise, organisiert durch das Bundespresseamt, in Berlin. Sie sind u.a. zusammengesetzt aus Ehrenamtlichen vom Obst- und Gartenbauverein in Sillenbuch, dem Verein für Schutz- und Begleithunde Vaihingen, einer Gruppe türkischer Rotkreuz-Senioren und Vertretern des Freundeskreises für Suchtkrankenhilfe aus dem Betreuungswahlkreis Schwäbisch Hall. Alle sind sich einig, dass die Präsentation noch viel länger gehen könnte - aber mit den gewonnenen Erfahrungen geht es gleich weiter durch das prall gefüllte Programm. Bereits am ersten Abend heißt Ute Vogt die Gruppe herzlich willkommen und berichtet von der politischen Arbeit in der Bundeshauptstadt, dem Alltag einer Abgeordneten und ihren Aufgaben im Bundestag. Der Höhepunkt der Reise ist natürlich der Besuch einer Plenarsitzung im Deutschen Bundestag. Passenderweise steht zu diesem Zeitpunkt das Thema "Gesundheitspolitik" auf der Tagesordnung im Plenum. Nur die Rede von Minister Rösler wird um Haaresbreite verpasst. Im Gespräch danach geht es um Atompolitik, denn Frau Vogt ist die Obfrau der SPD im Untersuchungsausschuss Gorleben. Beim Thema Atommüll-Endlager kommt die Frage, wie dies andere Länder gelöst hätten. Dazu ist leider nur zu bemerken, dass es weltweit noch kein einziges Endlager für hochradioaktiven Müll gibt. Die Gruppe ist baff. Im Willy-Brandt-Haus, in dem der Parteivorstand der SPD sitzt, zeigt ein Film die 147-jährige Geschichte der Deutschen Sozialdemokratie auf, danach geht es im Gespräch vor allem um die Hartz-Gesetze. Abschluss der Reise ist noch der Besuch des Jüdischen Museums mit der eindringlichen Architektur Daniel Libeskinds. Alle Teilnehmer sind sich am Ende der Reise einig: Es war spannend und überaus informativ, einmal einen direkten Blick in die politische Arbeit des Bundestages und der Ministerien in Berlin werfen zu können.

 

YouTube

Netzwerk

Netzwerk Berlin

Twitter

SocialMedia

Ute Vogt bei Twitter RSS-Feed der Webseite von Ute Vogt