Die Firma GEHE bringt Gutes auf den Weg!

Veröffentlicht am 25.04.2019 in Unterwegs
Ute Vogt und er Betriebsleiter stehen zwischen Hochregalen und Fließbandanlagen, auf die vollautomatisch Medikamentenpäckchen fallen.
Stark nachgefragte Medikamente werden vollautomatisch zu Boxen geleitet (Foto: GEHE, D. Tusch)

Wir kennen das alle - man war beim Arzt, geht in die Apotheke und diese hat das benötigte Medikament nicht vorrätig. Spätestens am nächsten Tag ist es da. Wie geht das?

Dahinter steckt ein ausgefeiltes Logistiksystem. Die Firma GEHE - pharmazeutischer Großhandel - hat mich in die Stuttgarter Niederlassung eingeladen und so konnte ich mir selbst ein Bild machen.

Die Wurzeln der Firma gehen bis ins Jahr 1835 (!) zurück. Heute hat GEHE bundesweit 19 Niederlassungen mit über 2.300 Mitarbeitern. 128.000 verschiedene Arzneimittel und Apothekenprodukte erreichen so sicher die Patientinnen und Patienten, zum Teil wird im Ernstfall binnen zwei Stunden geliefert.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Dr. Schreiner, und der Regionalbetriebsleiter Robert Krause führten durch die Betriebshalle. Markenzeichen sind die einheitlichen blauen Plastikboxen, gefüllt werden sie zum Teil vollautomatisch, zum Teil von Hand. Besondere Aufmerksamkeit erfahren die zu kühlenden Produkte, die eigens gefertigte Kühlboxen mit erkennbar roten Deckeln bekommen.
Im Prinzip kommen auf der einen Seite die Waren von über 1.600 Herstellern herein, auf der anderen Seite werden die Apotheken im Schnitt bis zu dreimal täglich beliefert.

Im Rundgang mit der Geschäftsführerin der Beschaffung, der Leiterin public affairs und dem Pressesprecher ging es unter anderem um das Thema, welche Folgen durch die Vorgaben des Staates entstehen, der in diesem Bereich der Versorgung der Bevölkerung stark regulatorisch einwirkt und die Rahmenbedingungen festsetzt. Sonderfälle sind die richtig teuren Medikamente, die zum Teil im fünfstelligen Euro-Bereich liegen können, die Betäubungsmittel und die abgelaufenen Medikamente, die zwar vorrätig waren, dann vernichtet werden und damit auch als Wertverlust abzuschreiben sind.
Den wachsenden Versandhandel - in Konkurrenz zu Apotheken - sehen sie kritisch: Es gibt keine Beratung, die Kühlkette ist nicht nachzuvollziehen, sichere Lieferung nicht immer gewährleistet und es ist ein Beitrag zum weiteren Apothekensterben in der Fläche, die aber den Erkrankten die vollumfassende Versorgung bieten können und auch bieten müssen im Sinne der Versorgung der Bevölkerung. Also - daran denken: lieber die Apotheke vor Ort unterstützen!

 

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>> Ausgabe Juni 2019 (PDF 241 KB)

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