Bundesumweltministerium bestätigt Verzögerungen beim Bau von Schacht Konrad

Veröffentlicht am 15.05.2013 in Pressemitteilungen
Schacht Konrad
Quelle: flickr, von \"25 Jahre Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V.\" CC BY-NC-SA 2.0

Bei der heutigen Fragestunde des Deutschen Bundestages bestätigte die Parlamentarische Staatsekretärin Ursula Heinen-Esser auf Anfrage der Stuttgarter SPD-Bundestagsabgeordneten Ute Vogt die kursierenden Berichte um eine Verzögerung der Inbetriebnahme bis mindestens 2021 von Schacht Konrad als Endlager für schwach- und mittelradioaktiven Müll.
So musste das Bundesumweltministerium zugestehen, dass sich die Arbeiten deutlich verzögern werden. Die dadurch entstehenden Mehrkosten blieben völlig im Dunkeln. Die Inbetriebnahme von Schacht Konrad wird aufgrund dieser Verzögerung anstatt 2019 frühestens im Jahr 2021 erfolgen können.

Das erfordert eine vollkommene Neujustierung bei der Nutzung von Zwischenlagern, die schließlich nur zeitlich begrenzt für die Aufnahme von radioaktivem Müll geeignet sind.
Die Verzögerungen verursachen große Lücken hinsichtlich der Entsorgung der Abfälle vom Rückbau der Atomkraftwerke im Zusammenhang mit der Energiewende.
Wir erwarten von der Bundesregierung schnellstmöglich den neuen Zeit- und Finanzierungsplan.
 

 

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