Besuch bei BeFF - Frauen beruflich qualifizieren und den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben fördern

Veröffentlicht am 09.01.2012 in Unterwegs

V.l.n.r. Geschäftsführerin Birgit Steinhardt, Dagmar Bürkardt vom Vorstand und Ute Vogt

Seit 25 Jahren gibt es die "Kontaktstelle Frau und Beruf" - BeFF e.V. in Stuttgart. Sie berät in erster Linie Frauen beim Wiedereinstieg in den Beruf. Zum Beispiel nach der Elternzeit oder nach längerer Arbeitslosigkeit.

Geschäftsführerin Birgit Steinhardt und ihr Team helfen bei der Bewerbung, geben Orientierungsberatung beim Wechsel des bisherigen Berufswegs und bieten Coachings an. Ein weiteres Feld ist die Beratung von Frauen, die eine Existenzgründung anpeilen. Für diese Solo-Unternehmerinnen gibt es Fortbildungskurse und den Gründerinnen-Treff Region Stuttgart. Seit 1994, der großen Koalition in Baden-Württemberg mit Dieter Spöri als Wirtschaftsminister, werden die zehn Kontaktstellen im Land gefördert. Dagmar Bürkardt sieht das Geld vom Kosten-Nutzen-Faktor her sehr gut angelegt, denn die Kontaktstelle führt pro Jahr weit über 500 Einzelberatungen durch, erhält ca. 2.500 telefonische Anfragen oder Bitten um Informationsmaterial pro Jahr, knapp 1.500 Frauen belegen Seminare. In Baden-Württemberg mit seinen großen Unterschieden zwischen ländlichen Regionen und Ballungsräumen entwickelt jede der Kontaktstellen ein eigenes Profil. Jetzt hat das Ministerium eine Evaluation angeordnet, obwohl von den Kontaktstellen aussagekräftige Jahresberichte schon immer erstellt werden. Ute Vogt hofft, dass die kaum mögliche Vergleichbarkeit der Kontaktstellen berücksichtigt wird, denn darin sieht sie eine der großen Stärken dieses Beratungsangebotes hier im Ländle. In anderen Bundesländern wird zum Teil eher alles über einen Kamm geschoren. BeFF in Stuttgart ist fest als Anlaufstelle etabliert und hat eine hohe Erfolgsquote. Die Kontaktstelle ist ein notwendiger Baustein - über Bundesagentur und Arbeitsvermittlungen hinaus - um Frauen den beruflichen Wiedereinstieg zu ermöglichen.

 

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