Bessere Bedingungen für Asylsuchende

Veröffentlicht am 05.09.2013 in Unterwegs

v.l.n.r.: Doris Trabelsi, Regine Knapp, Fritz Weller, Ute Vogt und die Gesprächspartner aus Syrien und Afghanistan

Neue Bleiberechtsregelungen waren Thema beim Besuch in der Caritas-Flüchtlingshilfe in Heslach.

Rund 1.100 Flüchtlinge aus aller Welt sind derzeit in Stuttgart untergebracht, in 61 Unterkünften, davon 15 vom Caritasverband. Neben vier Mitarbeitern der Caritas - Bereichsleiter Fritz Weller, Doris Trabelsi, Regine Knapp und Yvonne Rixecker - waren auch drei der Bewohner da: ein Syrer, ein Afghane und eine Frau aus Sri Lanka. Themen waren die Bleiberechtsregelungen, die Qualität der Unterbringung und die Aufhebung des Arbeitsverbotes. Es ist Irrsinn, diejenigen, die gerne arbeiten wollen, davon abzuhalten. Zum einen bietet es die Chance auf einen Lohn, so beschrieb es der Herr aus Syrien, und es sei für sie alle selbstverständlich, dass sie dem Deutschen Staat etwas zurückgeben wollen und nicht auf das Almosen der staatlichen Stütze angewiesen sind. Zum anderen bietet Arbeit die Chance auf Kontakte und schnelleres Erlernen der deutschen Sprache. Weiter ging es auch um die Frage der Behandlung der zumeist schwer traumarisierten Menschen oder auch der chronisch erkrankten oder älteren Flüchtlinge. Das Bild der Asylbewerber in der Öffentlichkeit wird oft falsch dargestellt - es sind Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und ihnen zu helfen, ist eine Ehrensache und da sollte wesentlich mehr Großzügigkeit und wahrhafte Hilfsbereitschaft selbstverständlich sein.

 

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