Berufskolleg Institut Dr. Flad erhält UNESCO-Auszeichnung

Veröffentlicht am 07.12.2012 in Pressemitteilungen

Wolfgang Flad und Ute Vogt im Labor

Bildungseinrichtung bereits zum fünften Mal ausgewählt

Die Vereinten Nationen und die Deutsche UNESCO-Kommission verleihen die Auszeichnungen der sogenannten Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" seit 2005, jetzt ging eine davon an das Berufskolleg Institut Dr. Flad. Kernstück ist, in der Bildung den Lernenden die Fähigkeiten zu vermitteln, sinnvolle Entscheidungen für die Zukunft treffen zu können. Wolfgang Flad, Inhaber und Leiter der privaten Berufsbildungseinrichtung im Stuttgarter Westen, verfolgt genau diese Ziele. Umweltschutz, Klimawandel, Lebensmittelverschwendung, Fairer Handel, Ressourcenschonung - alle diese Themen werden fächerübergreifend über die Bildungsinhalte gelegt. Ute Vogt, die Stuttgarter SPD-Bundestagsabgeordnete, übergab die Auszeichnung diese Woche vor der versammelten Schülerschaft. "Es ist das erste und bisher einzige Projekt der UN-Dekade, das bereits zum fünften Mal dafür von der Jury ausgewählt wurde," freut sie sich, diese Nachricht übermitteln zu dürfen. Es sei gerade das Engagement auch der Schülerinnen und Schüler, das diese Auszeichnung möglich macht. In Theorie und Praxis oder bei Aktionstagen wird das aktuelle Thema der Dekade vertieft. Die jungen Menschen planen Vorträge mit hochkarätigen Referenten oder veranstalten Diskussionsrunden. Einmal im Jahr führen sie sogar ein Theaterstück in Eigenregie auf, das das Jahresthema zum Inhalt hat. Diesmal war der Titel "Genussgipfel- Fressen oder gefressen werden" im Theaterhaus. Warum sich ein Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt um Zukunftsethik kümmert, erklärt Schulleiter Flad so: "Man braucht den Blick für das übergeordnete Ganze, also einen größeren Horizont. Denn Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn wir vergessen haben, was wir auswendig gelernt haben." Weil die UN-Decade längst nicht mehr in punktuellen Projekten laufe, sondern im Bildungsprogramm der Schule strukturell und dauerhaft verankert sei, so Geschäftsführer Dominik Blosat, erhielt die Schule nun erneut auch in 2012 das Votum der Jury. Auch dies sei ein Vorteil von Privatschulen, dass man derlei Engagement unbürokratisch und recht schnell umsetzen könne.

 

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