Barrierefrei in Erwerbstätigkeit

Veröffentlicht am 16.06.2015 in Pressemitteilungen
Ein Stapel Zeitungen

In Stuttgart leben im Unterschied zu den anderen Landkreisen Baden-Württembergs die meisten arbeitslosen schwerbehinderten Menschen. „Es ist wichtig, dass Menschen mit Behinderungen den Zugang zu guten Arbeitsplätzen und die Begleitung und Fortbildung bekommen, die sie dafür benötigen,“ stellt die Stuttgarter SPD-Bundestagsabgeordnete Ute Vogt fest. 

Wieder wird ein Stück des Nationalen Aktionsplans der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention umgesetzt. Ute Vogt freut sich darüber, dass das Stuttgarter Jobcenter vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales jetzt 2.272.560 Euro Fördermittel für ein Modellprojekt bekommen hat, Laufzeit über drei Jahre.

Der Fokus liegt auf der Gruppe der über 45-jährigen schwerbehinderten Menschen und Ziel ist, mindestens 100 von ihnen neu in den Arbeitsprozess zu integrieren. Parallel dazu werden bereits bestehende Beschäftigungsverhältnisse stabilisiert und ausgeweitet werden. Das Netzwerk um das Jobcenter besteht aus einer Reihe externer Partner und regionaler Arbeitgeber. Neben der Optimierung von Verfahrensabläufen und Werkzeugen werden neue Arbeitsformen wie E-Coaching und E-Learning angewendet, aber auch peer-counseling. Hierbei beraten speziell dafür ausgebildete Menschen mit Behinderungen andere Behinderte.

Das Gute ist auch, dass dieses Projekt nicht unter regionalen Aspekten behandelt wird, sondern problem- und strukturorientiert angelegt ist. Das heißt, die Ergebnisse dieses Stuttgarter Modells fließen bundesweit in andere Vorhaben ein.

 

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