Mindestlohn ist Erfolgsgeschichte

Veröffentlicht am 18.12.2015 in Pressemitteilungen
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Seit dem 1. Januar 2015 gilt der Mindestlohn von 8,50 Euro. „Davon profitieren seither rund 3,7 Millionen arbeitende Menschen“, freut sich die Stuttgarter SPD-Bundestagsabgeordnete Ute Vogt

„Keines der prophezeiten Horror-Szenarien ist eingetreten.“ Im Gegenteil: Nach nun fast einem Jahr stehe fest, dass der Mindestlohn eine Erfolgsgeschichte sei und ein historischer Meilenstein für die soziale Marktwirtschaft.

So habe es keine Jobverluste gegeben, wie von den Mindestlohn-Kritikern behauptet wurde. Im Gegenteil, wie Ute Vogt betont: „Das Hoch auf dem Arbeitsmarkt hält weiter an. Wir haben die niedrigste Arbeitslosenquote seit 24 Jahren. Nur die Zahl der Minijobs ging zurück, bei gleichzeitig deutlich höherem Anstieg der voll sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung.“ Hinzu käme, dass zehntausende Beschäftigte nicht mehr gezwungen seien, ihren Lohn mit Hartz-IV-Leistungen aufzustocken. Bis August gab es rund 50.000 weniger sogenannte Aufstocker. „Das ist gut für die Beschäftigten, für die ehrlichen Arbeitgeber auch bei uns in Stuttgart und für die Allgemeinheit. Denn ehrliche Löhne bedeuten mehr Steuereinnahmen, mehr Sozialversicherungsbeiträge und mehr Fairness beim Wettbewerb um Aufträge“, erklärt die Abgeordnete.

Ein Vorurteil, das sich ebenfalls nicht bewahrheitet habe, sei, dass der Mindestlohn der Wirtschaft schade. Das Gegenteil sei der Fall. „Die Wirtschaft merkt, dass die Menschen mehr Geld in der Tasche haben“, erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete. Selten sei die Konsumlaune der Verbraucher besser gewesen. Geringverdiener haben durch den Mindestlohn einen Lohnzuwachs von fünf Prozent. „Dass die SPD an der Seite der Gewerkschaften diesen wichtigen Schritt hin zu einer neuen Ordnung auf dem Arbeitsmarkt initiiert hat, war höchste Zeit“, so Vogt.

 

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