Franziska Giffey erobert die Herzen -

Veröffentlicht am 11.09.2018 in Aktuelles

vlnr. Sven Baumstark, Ute Vogt, Martin Härer, Franziska Giffey, Alexander Mak, Judith Vowinkel, Martin Körner

auf der Feuerbacher Kirbe, wo seit 1964 zum Kirbe-Abschluss zum Politischen Frühschoppen geladen wird. Nach Franz Müntefering (2009) und  Thomas Oppermann (2016) war es wieder Zeit für eine Rede aus der SPD. Mit Unterstützung von Ute Vogt konnte SPD-Bundesfamilienministerin Franziska Giffey als Rednerin gewonnen werden.

Diese startete erstmal mit einem spontanen Rundgang, kam gleich mit den Marktleuten ins Gespräch und konnte gestärkt von frisch gebrannten Nutella-Mandeln im Festzelt an die Arbeit gehen. 

Nach einem launigen Auftakt mit Geschichten über Schwaben in Berlin, war die Stimmung bereitet und Franziska Giffey wechselte ins Politische. Sie warb für ihr „Gutes KiTa-Gesetz“. Denn die Herausforderung liegt heute vielerorts nicht mehr in der Bereitstellung von Betreuungsplätzen, sondern darin, eine gute Qualität bei der Betreuung von Kindern zu sichern. Mit Leidenschaft warb die Ministerin für eine gute Bezahlung bei Betreuung, Pflege und auch in therapeutischen  Berufen, die zumeist vor allem von Frauen ausgeübt werden. 

Großes Lob gab es von ihr deshalb für den Beschluss des Deutschen Bundestages, das Schulgeld für die Pflegeausbildung abzuschaffen. Und in Bezug auf die Kinder warb sie für mehr Unterstützung dort, wo Eltern als Helfende oder Erziehende ausfallen: „...wenn wir 20 % der Kinder helfen wollen, gut durch die Kindergarten- und Schuljahre zu kommen, so heißt das nicht, dass man die andern 80 % aus dem Auge verliert“, stellte sie fest. Die Politik entscheidet  nicht, wer sein Kind unter 3 Jahren betreut haben möchte und wer sein Kind die ersten Jahre zu Hause großzieht - für alle Familien müssen die Angebote gut und passgenau sein. 

Zum Abschluss gab es noch einen Appell für Gleichberechtigung von Frauen auch im Beruf. Nachdem in den Aufsichtsräten die Beteiligung der Frauen per Gesetz erzwungen wurde, ist die Anzahl der Frauen in Vorständen deutscher Unternehmen trotzdem beschämend klein geblieben- mit nur 6% liegt Deutschland auch im internationalen Vergleich weit zurück. 

Alles in allem ein Vormittag mit viel sozialdemokratischer Politik anschaulich und lebendig erzählt und mit einem interessierten Kirbe-Publikum, das Franziska Giffey aufmerksam zuhörte und ihr mit einem herzlichen Applaus dankte. So von den Besuchern gestärkt, gelang natürlich auch der traditionelle Fassanstich - für die frühere Bürgermeisterin von Neukölln natürlich auch nicht der erste.

 

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>> Ausgabe Oktober 2018 (PDF 614 KB)

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