1 Mrd € für besseren Start ins Berufsleben

Veröffentlicht am 19.12.2014 in Pressemitteilungen
Ein Stapel Zeitungen

In Stuttgart waren es knapp 8% Schülerinnen und Schüler (Stand 2012), die die Hauptschule ohne Abschluss verließen.  Tendenz steigend, denn in 2010 waren es knapp über 3 %.

 „Wir wollen diesen jungen Menschen helfen, die nicht aus eigener Kraft den Übergang von der Schule in den Beruf schaffen,“ sagt Ute Vogt, die Stuttgarter SPD-Bundestagsabgeordnete.

Darum startet im kommenden Jahr, auch mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds ESF, das Bundesprogramm zur Berufseinstiegsbegleitung. Mit rund einer Milliarde Euro für den Zeitraum 2014-2019 ist es das finanzstärkste ESF-Programm, das Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) als Schwerpunkt auf den Weg gebracht hat. Viele junge Menschen haben Schwierigkeiten in der Schule und stolpern in der Folge beim Start ins Berufsleben. Finanziert werden mit den Geldern Berufseinstiegsbegleiter, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen beim Erreichen des Schulabschlusses helfen, bei der Berufswahl unterstützen und Hilfestellung bei der Aufnahme einer Berufsausbildung geben. Durch die Betreuung während der ersten sechs Monate der Ausbildung wird auch die Abbruchquote verringert. Gut angelegtes Geld, findet Ute Vogt: „Mit Unter-stützung der Berufseinstiegsbegleiter können auch leistungsschwächere Schüler den erfolgreichen Abschluss und damit den Sprung in eine betriebliche Ausbildung schaffen.“ Gerade vor dem Hintergrund des wachsenden Fachkräftebedarfs sei das nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die Ausbildungsbetriebe ein Gewinn. 

Insgesamt stehen für die Maßnahmen der Berufseinstiegsbegleitung von 2014 bis 2019 Haushaltsmittel in Höhe von 1,06 Mrd. Euro zur Verfügung - jeweils 530 Mio. Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds ESF sowie aus Mitteln der Bundesagentur für Arbeit. Mit diesem Betrag können rund 115.000 Jugendliche an mehr als 2.500 Schulen gefördert werden. Das Vergabeverfahren für die Träger ist mittlerweile abgeschlossen. Bis Ende Januar wird die Bundesagentur für Arbeit die Bewerbungen prüfen, so dass die Maßnahmen voraussichtlich im März starten können.

 

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