04.03.2010 | Jeder kann zum Klimaschutz beitragen

Pressemitteilungen

Anlässlich des Tag des Energiesparens erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Umweltausschuss, Ute Vogt: "Tag des Energiesparens zur Information nutzen!"

Am 5. März ist wieder der weltweite "Tag des Energiesparens". Der Grundgedanke dieser internationalen Kampagne ist es, über das Energiesparen zu berichten und für das Thema zu sensibilisieren. Aus diesem Grund weist die Stuttgarter SPD-Bundestagsabgeordnete darauf hin, dass jede und jeder etwas tun kann.
"Wenn beispielsweise alle Standby-Geräte in ganz Deutschland ausgeschaltet würden, wäre die Energieeinsparung bereits so hoch, dass sofort zwei Atomkraftwerke abgeschaltet werden könnten", so die Abgeordnete. Dies habe der Verband der Verbraucherzentralen errechnet. Vogt: "Kleine Schritte – große Wirkung". Die Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger wolle weg von der Atomkraft hin zu den Erneuerbaren Energien. Neben dem politischen Willen und dem gesetzlichen Rahmen gehöre hier aber das Verhalten jedes Einzelnen mit dazu. Der Tag des Energiesparens sei darum Anlass, auf die Zusammenhänge nochmals hinzuweisen.

Ein bewusster, sorgsamer Umgang mit Energie ist somit immer ein Baustein zum Klimaschutz. Die größte Einsparung ist von der Investition her zuerst einmal die teuerste - die energetische Gebäudesanierung. Aber es rechnet sich oft bereits nach wenigen Jahren und Geld vom Staat gibt es meist noch etwas obendrein. Hier sollte man sich als Häuslebesitzer unbedingt beraten lassen. "Jeder sollte den Tag des Energiesparens nutzen, um seine eigenen Verbrauchswerte mit den Durchschnittswerten zu vergleichen und sich zu informieren" so Vogt.

Macht der Verbraucher nicht unterschätzen
Viele Möglichkeiten des Energiesparens seien bereits bekannt, so die
Abgeordnete, die Mitglied im Umweltausschuss des Bundestages ist:

Angefangen beim richtigen Lüften der Räume (kein langes Kippen der
Fenster, sondern kurzes Stoßlüften), im Auto beim früheren
Hochschalten in den nächsten Gang bis hin zum Kauf von Elektro- und Haushaltsgeräten mit hoher Energieeffizienz. Man dürfe aber die Macht der Verbraucherinnen und Verbraucher nicht unterschätzen, so Ute Vogt. Schon gezieltes Einkaufsverhalten kann etwas bewirken. Zum Beispiel regionale Lebensmittel und Produkte zu kaufen, um die Transportwege mit Schiff und LKW so kurz wie möglich zu halten. Oder Lebensmittel in Plastikverschweißungen meiden. Oder bei Kleidung lieber weniger und dafür in guter Qualität zu kaufen - diese Produkte hielten oft um ein vielfaches länger. Letztenendes höre das Energiesparen auch am Arbeitsplatz nicht auf. Abends die Heizung herunter drehen, Geschirrspülmaschinen nur voll laufen lassen, auch den Büro-Bildschirm (statt standby) ganz ausschalten und ähnliche Dinge.
"So spart man für die Umwelt und für den eigenen Geldbeutel", so Ute Vogt, "gerade auch mit kleinen, einfachen Dingen, die oft nichts kosten!"

 
 

NEIN zur Kopfpauschale

 

WebsoziCMS 2,8.9 - 212237 -

Suchen

 

Frontal21-Dokumentation

"Der große Bluff -
Die falschen Versprechen der Atompolitik"

Ein Beitrag von Steffen Judzikowski und Christian Rohde

Zum Beitrag auf der Webseite des ZDF.

 

Atomkraft: Schluss jetzt! Demo am 18.9.2010

 

Online Spenden

 

Berliner Republik

 

Twitter Facebook YouTube Xing Flickr Abgeordnetenwatch Wer-kennt-wen Rss