22.01.2010 | Regierung will sich Laufzeitenverlängerung erkaufen

Pressemitteilungen

Atomkraftwerk
http://www.flickr.com/photos/bigod/ "Cooling Towers in the evenig sun"

Ungeklärte Endlagerfrage kombiniert mit 60 Jahren zusätzlichem radioaktivem Müll brisante Mischung

Pakt mit dem Teufel

Zur geplanten Laufzeitenverlängerung von Atomkraftwerken erklärt die Bundestagsabgeordnete Ute Vogt, Mitglied im Umweltausschuss:

„Das kommt einem Pakt mit dem Teufel gleich. Milliarden an zusätzlichen Einnahmen stehen einer unberechenbaren Bedrohung durch radioaktiven Müll gegenüber. Ein Narr, wer sich darauf einlässt.“
Unter dem Deckmantel des Erreichens des Klimaschutzziels versucht die schwarz-gelbe Regierung, Bürgerinnen und Bürgern die geplanten Laufzeitenverlängerung schmackhaft zu machen. Die zu erwartenden Milliardengewinne der Stromkonzerne sollen zu 50% in den Staatshaushalt und dort in den Ausbau von regenerativen Energien fließen – die Endlagerfrage wird jedoch ausgeklammert.
„Angesichts aktueller massiver Probleme im Salzbergwerk Asse sowie der nach wie vor offenen Frage einer Endlagerung schüttelt man angesichts solcher Planungen nur den Kopf“, so die Abgeordnete.
Ute Vogt: „Solange nicht geklärt ist, wie und wo radioaktiver Abfall für tausende von Jahren gelagert werden kann, ist es unverantwortlich, weiteren radioaktiven Abfall sehenden Auges zu produzieren.“

 
 

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Frontal21-Dokumentation

"Der große Bluff -
Die falschen Versprechen der Atompolitik"

Ein Beitrag von Steffen Judzikowski und Christian Rohde

Zum Beitrag auf der Webseite des ZDF.

 

Atomkraft: Schluss jetzt! Demo am 18.9.2010

 

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