18.12.2009 | Energieversorgung

Bundespolitik

Kohlekraftwerk
Bild: flickr.com - dheuer (http://www.dheuer.net/)

SPD unterstützt Ziel für mehr Effizienz bei Kohle- und Gaskraftwerken
Ute Vogt: „Wir brauchen effizientere Kraftwerke“

Ein heute im Parlament beratener Antrag zur Änderung des Bundesimmissionsschutzgesetzes sieht vor, einen Mindestwirkungsgrad von 58% für Kohle- und Gaskraftwerke einzuführen.

„Die SPD ist dabei, wenn es darum geht, das Genehmigungsrecht anzupassen; Priorität hat aber eine effiziente Energieversorgung durch Kraft-Wärme-Kopplung.“, so Vogt

Die Stuttgarter Abgeordnete stimmte darin überein, dass fossile Energieträger langfristig durch erneuerbare Energien ersetzt werden müssen. Bei einem Quasi-Verbot vom Neubau von Kohle-Kraftwerken gebe es jedoch zwei Probleme: Alte Kohlekraftwerke müssen vom Netz! Dafür könne Ersatz-Neubau notwendig und sinnvoll sein. Weiterhin verfestigten sich ohne Neubau die Monopolstrukturen großer Energieversorger bei den Kohlekraftwerken und kommunale Stadtwerke hätten keine Chance, zeitnah mitzuhalten. „Dies widerspricht dem Ziel einer dezentralen Energieversorgung“, so Vogt.

 
 

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